Sie wurden oder werden gekündigt und fühlen sich ungerecht behandelt?

Ihr Anwalt bei Kündigung

Mag. Sanjay Doshi

Update Coronavirus

Die Corona Krise stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für unsere Gesundheit und für unser gesamtes Wirtschaftssystem dar. Diese Krise betrifft Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Um Massenkündigungen zu verhindern, hat die Regierung ein umfassendes Modell für Kurzarbeitszeit geschaffen.

Damit wird es möglich sein, die Arbeitszeit auf bis zu 0 Stunden zu reduzieren, das Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich aber trotzdem aufrecht zu halten. Der Arbeitgeber muss dabei nur die Arbeitszeit bezahlen, die tatsächlich geleistet wird. Für die restlichen Kosten kommt der Staat via AMS auf. Durch diese Maßnahmen sollen Kündigungen vermieden werden.

Sollten Arbeitgeber trotz der neu geschaffenen Möglichkeit der Kurzarbeit eine Kündigung aussprechen, wäre diese in zahlreichen Fällen anfechtbar. Folgende Konstellationen sind vorstellbar:

  • Kündigung eines mit dem Corona Virus (Ovid 19) infizierten Dienstnehmers:

Eine derartige Kündigung wäre meiner Meinung nach diskriminierend zumal die Erkrankung den Dienstnehmer ja – Risikopatienten abgesehen – nicht längere Zeit an der Erbringung der Arbeitsleistung hindert. Eine derartige Kündigung sollte auf jeden Fall angefochten werden.

  • Kündigung von Dienstnehmern wegen Corona bedingter Geschäftseinbußen:

Allgemein bedarf eine Kündigung in Österreich (anders als in Deutschland) keiner Begründung. Es gibt aber zahlreiche Ausnahmefälle, in welchen eine Kündigung einer Begründung bedarf. Der häufigste Ausnahmefall ist die sozialwidrige Kündigung (siehe die allgemeinen Informationen auf meiner Website). Grundsätzlich können auch bei Sozialwidrigkeit sogenannte betriebsbedingte Gründe eine Kündigung rechtfertigen. Bedingt durch die Corona Krise haben sehr viele Unternehmen massive Geschäftseinbrüche zu erleiden. Diese Geschäftseinbußen würden aus meiner Sicht eine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigen. Allerdings sieht das Gesetz vor, dass ein Arbeitgeber vor dem Ausspruch einer betriebsbedingten Kündigung einen Sozialvergleich anstellen muss. Dabei wird verglichen, für welchen Arbeitnehmer die Kündigung die größere „soziale Härte“ bedeutet. Unterlässt der Arbeitgeber den Sozialvergleich, dann kann er sich nicht auf die Betriebsnotwendigkeit berufen. Ein Sozialvergleich der nur auf der Verarbeitung von automatisierten Daten (der Computer spuckt aus, wer gekündigt wird) basiert, wird dabei nicht zulässig sein. Der Arbeitgeber müsste sich also jeden Einzelfall anschauen und begründen, warum gerade die jeweils betroffene Person von der Kündigung betroffen ist.

Somit dürften auch Corona bedingte, betriebsnotwendige Kündigungen in vielen Fällen anfechtbar sein. Im Hinblick auf das gerade erst geschaffene Kurzarbeitszeitmodell könnten derartige Kündigungen auch sittenwidrig sein.

 

Es wird immer der Einzelfall zu bewerten sein. Sofern Sie von einer Corona bedingten Kündigung betroffen sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. Am Besten verwenden Sie dabei das Kontaktformular oder versuchen es direkt 05522 81999.

Ich kann Ihre Kündigung anfechten wenn:

  • Sie mindestens 6 Monate in der Firma gearbeitet haben.
  • In der Firma mindestens 5 Menschen angestellt sind.
  • Sie in keiner Führungsposition waren.
  • Die Kündigung weniger als 14 Tage her ist und von Ihnen wesentliche Interessen beeinträchtigt.
  • ODER die Kündigung wegen eines verpönten Motivs ausgesprochen wurde

Warum ich Sie vertreten sollte

  • Rechtsanwalt spezialisiert auf das Arbeitsrecht
  • Über 15 Jahre Erfahrung
  • Vertreter der Post Bediensteten in Tirol und Vorarlberg
  • Vertreter einer der größten Banken des Landes
  • Vertrauensanwalt des ÖGB Vorarlberg

Alles, was Sie wissen müssen:

Welche Kosten kommen auf mich zu?
Wenn Sie eine Rechtschutzversicherung besitzen: Keine. Die Versicherung deckt meistens alle Kosten ab. Sie werden auch nicht, wenn Sie verlieren sollten, für die Gegenseite bezahlen müssen. Falls Sie nicht versichert sein sollten, werden wir uns zusammensetzen und ich werde Ihnen anhand Ihres Falles die voraussichtlichen Kosten mitteilen. Sie verpflichten sich hierzu für nichts.
Wie lange dauert das Verfahren von der Beauftragung bis zum Abschluss?
Leider kann man nicht pauschal sagen, wie lange es brauchen wird. Oftmals sind Arbeitsgeber genauso daran interessiert, das Problem so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Deshalb kommt es oft bei der ersten Verhandlung zu einer Lösung. Erfahrungsgemäß reden wir hier vor ein paar Wochen.
Wie sehen die einzelnen Schritte aus?
Sobald Sie gekündigt wurden, haben Sie 14 Tage Zeit die Kündigung anzufechten. Das mache ich für Sie. Danach gibt es einen ersten Verhandlungstermin vor Gericht. Wenn bei diesem Termin keine Entschädigung erhandelt werden kann, geht es in die Beweisaufnahme, sodass weitere Gerichtsverhandlungen anberaumt werden. Meistens wird jedoch eine Lösung in der ersten Verhandlung gefunden.
Muss ich einen Vorschuss leisten?
Nein. Die Leistung eines Kostenvorschusses ist in der Regel nicht erforderlich.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Entschädigung?
Probleme dieser Art werden vor Gericht meistens mit einer Entschädigung, die Ihr ehemaliger Arbeitsgeber bezahlt, geklärt. Selbst wenn Ihr Arbeitsgeber vor Gericht gewinnt, ist es für ihn meistens besser, einfach eine Entschädigung zu zahlen und keine weitere Zeit und kostspieligen Verhandlungen durchzuführen.
Gibt es eine 100 %ige Erfolgschance?
In einem gerichtlichen Verfahren gibt es nie eine 100 %ige Erfolgschance. Andernfalls wäre eine Richter hinfällig.
Was übernehmen Sie für mich und wie viel Aufwand habe ich?
Der Rechtsanwalt übernimmt alles für Sie. Sie haben keinerlei Aufwand, Stress und Bürokratie zu erledigen. Dafür gibt es Anwälte.
Muss ich vor Ort in Ihrer Kanzlei erscheinen?
Ich biete meine Beratungstermine auch über Telefon, E-Mail oder Skype an.
Muss ich, sollte ich unterliegen, auch die Kosten der Gegenseite tragen?
Nein. Im Kündigungsanfechtungsverfahren trägt jede Seite ihre Anwaltskosten selbst. Nur im Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof, somit in dritter Instanz,
besteht Kostenersatzpflicht. Es gibt aber kaum Fälle, die bis zum Obersten Gerichtshof getragen werden.
Welches Gericht ist für meine Kündigungsanfechtungsklage zuständig?
Grundsätzlich ist das Gericht am Sitz des Arbeitgebers zuständig.
Sollte ich mir für die Kündigungsanfechtung einen Anwalt am Sitz meines Arbeitgebers suchen?
Dies ist grundsätzlich nicht notwendig. Es ist sinnvoll, einen Anwalt zu nehmen, der im selben Land wie der Arbeitgeber ansässig ist, damit der Anwalt mit dem
anzuwendenden Arbeitsrecht vertraut ist. Wir sind eine auf Arbeitsrecht ,insbesondere Kündigungsanfechtungen, spezialisierte Kanzlei. Wir übernehmen
Kündigungsanfechtungen in ganz Österreich.
Ist meine Kündigung überhaupt berechtigt? Falle ich nicht unter den Kündigungsschutz?
Anders als beispielsweise in Deutschland gibt es im österreichischen Recht keinen ausgeprägten Kündigungsschutz. In der Regel ist eine Kündigung daher ohne
Grund möglich. Unzulässig sind nur sogenannte Motivkündigungen sowie sozialwidrige Kündigungen. Als verpönte Motive gelten beispielsweise die
Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppierung, Religionsgemeinschaft etc. Ferner sind Kündigungen anfechtbar, wenn sie sozialwidrig sind und wenn der Arbeitgeber einen Betriebsrat hat oder haben müsste. Betriebsratspflicht liegt vor, wenn der Arbeitgeber mehr als fünf Dienstnehmer beschäftigt. Sozialwidrigkeit liegt vor, wenn die Kündigung wesentliche Interessen des Arbeitnehmers beeinträchtigen. Dies betrifft insbesondere ältere Dienstnehmer (ca. ab 50 Jahren), wenn diese nach der Kündigung nicht mehr so leicht auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können.

Erfolge & Erfahrung

Jahre Erfahrung

erfolgreiche Fälle abgeschlossen

Gerichtsverhandlungen durchgeführt

Über mich

Sinn für Gerechtigkeit

 

Eine meiner ersten Verhandlungen als junger Rechtsanwaltsanwärter fand am Arbeits- und Sozialgericht in Wien statt. Das Arbeitsrecht mit all seinen (österreichischen) Spezifika hat mich von Beginn an begeistert. So beschäftige ich mich seit nunmehr 15 Jahren intensiv mit Fragen des Arbeitsrechts. Zwischenzeitlich bin ich Vertrauensanwalt mehrerer Gewerkschaften. Der ÖGB Vorarlberg, die Metallgewerkschaft Proge, aber auch die Personalvertretung der österreichischen Post AG zählen auf meine Unterstützung bei jeglichen arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. Auch zahlreiche Dienstgeber, u. a. eine der größten Banken im Land, vertrauen regelmäßig auf meine arbeitsrechtliche Expertise. Ich verstehe die große Bedeutung von arbeitsrechtlichen Fällen für die Betroffenen. Für viele Beschäftigte geht es schlichtweg um ihre Existenz. Dieser besonderen Bedeutung versuche ich jeden Tag gerecht zu werden.

Was meine Mandanten sagen

Wir vertrauen seit Jahren auf die Fachkompetenz von Rechtsanwalt Sanjay Doshi. Besonders schätze ich sein großes Fachwissen, seine Verlässlichkeit und seinen Sinn für Gerechtigkeit.

Norbert Loacker

Vorsitzender des Betriebsrates, Grass GmbH

Bei arbeitsrechtlichen Problemen empfehle ich meinen Kunden stets Rechtsanwalt Mag. Doshi. Ich kenne keinen Besseren!

  Heinz Liepert

Steuerberater bei Liepert Greussing Sturm

In arbeitsrechtlichen Belangen verlasse  ich mich seit Jahren auf die Expertise von Rechtsanwalt Mag. Doshi.

 

Franz Mähr

Vorsitzender, Postgewerkschaft in Vorarlberg

Über meine Kanzlei

Der Fokus liegt darauf, dass Sie sich wohl fühlen

 

Die Kanzlei Doshi & Partner befindet sich in Feldkirch in unmittelbarer Nähe des Landesgerichts Felkdirch und des Arbeits- und Sozialgerichts. Seit einigen Jahren unterhält die Kanzlei auch eine Sprechstelle in Wien.
Die Sozietät wurde im Jahr 1987 von Dr. Andreas Brandtner gegründet. Seit 2007 ist Mag. Sanjay Doshi geschäftsführender Partner, im Jahr 2011 stieß Frau Dr. Sabine Gantner-Doshi dazu. Von Beginn weg bildete das Arbeitsrecht einen der fachlichen Schwerpunkte der Kanzlei. Besondere Bekanntheit erlangte die Kanzlei in Folge des sogenannten Testamentsfälscherprozesses beim Landesgericht Salzburg. Rechtsanwalt Mag. Doshi vertrat in in diesem Großverfahren zahlreiche Erben, die aufgrund von Testamenten, die von Gerichtsbediensteten gefälscht worden waren, zunächst leer ausgingen. Es gelang schließlich, dass sämtliche von der Kanzlei vertretenen Geschädigten ihr Erbe bekamen und die Täter verurteilt wurden. Dr. Andreas Brandtner verabschiedete sich im Jahr 2019 in den Ruhestand. Zwischenzeitlich hat sich MMag. Serkan Akman als neuer Partner der Sozietät angeschlossen.

Wo wir zu finden sind

Drevesstraße 6, 6800 Felkdirch, Österreich
– Unsere Mandanten betreuen wir in Deutschland & Österreich –

Sie wollen mit mir arbeiten?

Die nächsten Schritte sind wie folgt: Sie füllen einfach das Kontaktformular rechts aus. Das Formular ist für Sie komplett kostenlos und unverbindlich. Ich melde mich telefonisch innerhalb von 24 Stunden zurück. Alternativ können Sie mich auch einfach anrufen.

Sie können mich unter +43 5522 81999
von Mo. – Do. von 09:00 bis 17:00 Uhr und Fr. von 09:00 bis 12:00 Uhr anrufen.

Alternativ können Sie mich auch einfach unverbindlich über das Kontaktformular oder per Mail an office@doshi.at kontaktieren. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden zurück.